Der TRAININGSDECK Senf!

Auf ein scharfes Personal Training.

Es fing alles ganz harmlos an: während eines Trainings kamen wir auf das Thema „Senf“ und seine kulinarische Herrlichkeit zu sprechen.
Und plötzlich jagte eine Frage die nächste: woraus wird Senf hergstellt? Wie wird er zubereitet? Es müssen auf jeden Fall Senfkörner dabei sein? Wie wachsen die eigentlich? Gedeiht eine Senfpflanze eigentlich in hiesigen Gefilden?

Dank Google gibt es heutzutage recht schnell Antworten auf diese Fragen. Und mit jeder Antwort wurde der Plan klarer: es wird einen selbst hergestellten TRAININGSDECK Senf geben. Und zwar aus selbst geernteten Senfkörnern aus  selbst angebauten Senfpflanzen.

Das Projekt hat sich dann auch nur 8 Monate gezogen, und pünktlich zum Weihnachtsfest gibt es ihn: den „TRAININGSDECK Burner!“

Nützlicher Nebeneffekt: Senf wirkt sich durchaus positiv auf die Gesundheit aus. Er macht fettreiche Speisen leichter verdaulich, seine Senföle wirken antibakteriell und hemmen das Wachstum verschiedener Viren, Bakterien und Pilzen, quasi ein natürliches Antibiotikum, allerdings ohne Beeinträchtigung von Magen und Darmflora.

Und so sieht eine Senfreise aus:

TRAININGSDECK Senf - Jeder fängt mal klein an
TRAININGSDECK Senf – Jeder fängt mal klein an
TRAININGSDECK Senf - Irgendwann hörte es nicht mehr auf
TRAININGSDECK Senf – Irgendwann hörte es nicht mehr auf
TRAININGSDECK Senf - Groß, aber noch nicht reif
TRAININGSDECK Senf – Groß, aber noch nicht reif
TRAININGSDECK Senf - Geerntete Senfschoten
TRAININGSDECK Senf – Geerntete Senfschoten
TRAININGSDECK Senf - Die Senfkörner vor dem Mahlen
TRAININGSDECK Senf – Die Senfkörner vor dem Mahlen
TRAININGSDECK Senf - Senfkörner nach dem Mahlen
TRAININGSDECK Senf – Senfkörner nach dem Mahlen
TRAININGSDECK Senf - Verrühren von Senfmehl, Wasser, Weißweinessig, Honig, Salz, Kräutern, Zimt.
TRAININGSDECK Senf – Verrühren von Senfmehl, Wasser, Weißweinessig, Honig, Salz, Kräutern, Zimt.
Auf ein scharfes Personal Training.
TRAININGSDECK Senf – Die Abfüllung

 

Personal Training – Wie läufts denn mit dem Abnehmen?

Abnehmen im TRAININGSDECK

Die ersten drei Monate des Jahres sind fast rum.
Drei Monate, in denen ganz viele Leute mehr oder weniger mies gelaunt nicht mehr rauchen, Alkohol trinken oder Zucker essen wollten. Drei Monate, in denen Fitnessstudios, Laufstrecken und Schwimmbäder an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen sollten. Drei Monate, in denen sich Hersteller von Abnehm-Shakes, Obst- und Gemüsehändler oder Apfelessig-Abfüller in goldenen Zeiten wähnen sollten.

Angeheizt von den Boulevard-Medien des Landes wurde gefastet, gedetoxed, die Leber entgiftet und Sport getrieben, dass es eine wahre Wonne ist.
Das Problem: diese Welle läuft erfahrungsgemäß in der zweiten Januar-Woche aus. Der Großteil der Menschen verhält sich wieder wie vorher, sie haben in ihre alten Rituale zurückgefunden: das süße Knusperfrühstück, die schnelle Mahlzeit vom Lieferdienst, der Wein als Abschluss des Tages pepaart mit einer lähmenden Bewegungsunlust – zu kalt, zu nass, zu dunkel, zu schlapp.

Das Forschungsinstitut Forsa beziffert die Zahl der Deutschen, die sich im Jahr 2017 drei Monate und länger an ihre Vorsätze gehalten haben, auf beeindruckende 52%. Allerdings haben auch nur 36% der Befragten Vorsätze gefasst, 64% wollten sich demzufolge selbst dazu nicht aufraffen. Und „drei Monate und länger“ sagt leider auch nichts darüber aus, wer wirklich bis zum Ende durchgehalten hat.

Mit welchen Leuten umgebe ich mich?

Einer Theorie zufolge sind wir der Querschnitt der fünf Menschen, mit denen wir am meisten Zeit verbringen. Im negativen Sinn bedeutet das, wenn ich mich mit unsportlichen Leuten mit Hang zu Fastfood und Alkohol umgebe, dann wird es schwer, diese Gruppe zu gemeinsamen Laufrunde nach der Arbeit oder von der Salatbar in der Mittagspause zu überzeugen. Genauso schwierig ist es aber auch, in einer Gruppe gesundheitsbewusster Freunde unkommentiert Cola und Süßigkeiten zu genießen.

Die Konsequenz aus dieser Beobachtung: im extremsten Fall Freunde austauschen und Job kündigen, um neue Arbeitskollegen zu bekommen. Weg mit denen, die das Projekt „Abnehmen“ sabotieren, her mit Unterstützern und Antreibern.
Kleiner Tipp: entspannt an die Sache rangehen, um nicht zum eigenbrödlerischen Einzelkämpfer zu werden. Vielleicht lässt sich unser 5er Umfeld ja auch von uns beeinflussen?

SMART ist grundsätzlich schonmal „schlau“

Das englische Akronym SMART bezeichnet eine Strategie aus dem Bereich des Managements, mit der wir Ziele richtig formulieren, um sie auch erfolgreich in die Tat umzusetzen. Richtig heißt in dem Fall: spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und zeitlich begrenzt.

„Ich will mehr Grünzeug essen“ würde in dem Fall nicht funktionieren, erfolgreicher eher: „Bis Ostern esse ich jeden Tag eine Portion Salat/Gemüse zum Mittag“.
„Ich mach jetzt mehr Sport“ führt mit großer Wahrscheinlichkeit in die Sackgasse, ein klar formuliertes „Ich gehe Montag und Donnerstag ins Fitnessstudio zum Krafttraining und am Wochenende einmal laufen, bis mir meine Lieblingshose wieder passt“ ist SMART.

Es kann losgehen. Jederzeit!

Das Konzept der guten Vorsätze ist verständlich, wirkt ein neues Jahr doch wie ein Neuanfang, an dem wir alles alte, schlechte, hinter uns lassen. Doch es hat sich aus meiner Sicht überholt (wenn es denn überhaupt jemals gegolten hat), da wir uns damit nur einmal alle 365 Tage die Chance geben, unser Leben richtungsweisend zu beeinflussen.

Wir haben 365 mal im Jahr die Chance, unseren Tag zu ändern. Wir haben bei jedem Aufstehen die Chance, anders in den Tag zu starten. Wir haben bei jeder Mahlzeit die Chance, andere Dinge zu uns zu nehmen. Wir haben jederzeit die Chance zu entscheiden, wie wir diese Zeit gestalten.

Packen wirs an!
Gemeinsam.

Golfathletik: Explosivität und Rotation

Explosivität und Rotation

Die Länge der Schläge korrelieren im Golfsport mit der Sprunghöhe, sprich Explosivität aus den unteren Extremitäten sowie der Hüfte in der Extension. Gleichzeitig muss diese Beschleunigung in eine Rotation übertragen werden.

Was liegt da näher als beide Elemente zu verbinden und mit verschiedenen Aufgabenstellungen zu versehen. Im Video zeigen wir 90°-Sprünge in einer Progression, erst über eine flache Markierung, dann über eine Hürde und auf einen Kasten. Die Höhe von Hürde und Kasten kann individuell an die Leistungsfähigkeit des Athleten angepasst werden, kann gerne herausfordernd sein, sollte aber den Rahmen der Sicherheit nicht verlassen.

Equipment:
Minihürde
Plyobox

Golfathletik: „Scheibenwischer“

Golfathletik: Scheibenwischer

Im Golf gilt, je größer der Beschleunigungsweg des Golfschlägers, desto weiter fliegt der Ball. Sprich, je weiter „aufgedreht“ werden kann, je größer der X-Factor, desto mehr Länge wird erreicht. Aus diesem Grund wird ein großer Teil des golfathletischen Trainings auf genau diese Rotationsfähigkeit gelegt.

Häufig wird jedoch vergessen, dass ein Zuviel an Rotation auch wieder längenmindernd wirkt. Hinzu kommt, dass ein großer Bewegungsradius mit der fehlenden Körperspannung nutzlos ist. Der Recoil, das Zurückschnellen aus dem weiten Aufschwung gelingt nur mit starkem und elastischen Rumpf. Die schlaffe Sehne eines Bogens kann man vielleicht weit ziehen, aber der Pfeil wird durch die fehlende Spannung nicht weit fliegen.

Der Schlüssel liegt in der Kombination aus beidem: Rotation mit Steigerung der Intensität, um die Kontrolle und die Spannung zu trainieren. Zum Beispiel mit unserem Golfathletik: Scheibenwischer.

Equipment:
The Grid Faszien-Rolle
Dynamax Medizinball